Ina Invest schreibt 2024 wegen Sondereffekt einen Verlust

Marc Pointet

Marc Pointet, CEO Ina Invest. (Foto: Ina Invest/Daniel Hager Photo)

Zürich – Die Immobilienfirma Ina Invest hat erste Eckwerte zum Geschäftsjahr 2024 publiziert. Unter dem Strich resultierte wegen Sondereffekten ein Verlust von 17,4 Millionen Franken.

Der Gesamterlös belief sich 2024 auf 35,6 Millionen Franken, wie das Immobilienunternehmen am Mittwoch mitteilte. Dieser setzt sich zusammen aus einem Betriebsertrag von 20,2 Millionen und positiven Neubewertungen von 15,4 Millionen.

Durch die Auflösung des langfristigen Rahmen- und Dienstleistungsvertrags mit Implenia wurde die Gewinnrechnung mit einem Sondereffekt in Höhe von 34,7 Millionen Franken belastet. So weist Ina Invest für 2024 einen EBIT von -14,2 Millionen und einen Reinergebnis von -17,4 Millionen aus. Unter Ausklammerung des Einmaleffekts und inklusive Marktwertveränderungen lag der EBIT bei +20,4 Millionen.

Den Wert des Immobilienportfolios beziffert Ina Invest per Ende 2024 auf 862 Millionen Franken. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 396 Millionen.

Die ersten Eckwerte seien publiziert worden, weil der heute veröffentlichte Jahresabschluss von Implenia auch einige Finanzinformationen zu Ina Invest enthalte, so die Meldung. Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss und zur geplanten Fusion mit der Cham Group würden am kommenden Freitag, 28. Februar publiziert. (awp/mc/pg)

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