SPS: Quartalsgewinn steigt um über 50 Prozent

Die Ertragsausfallsquote konnte leicht auf 3,8 (VJ 4,0)% gesenkt werden. Die hohen Steigerungsraten und die Zunahme des Immobilienbestandes auf 8,1 Mrd CHF nach 3,8 Mrd CHF im Vorjahr seien grösstenteils durch die Übernahme der Jelmoli Holding AG im Oktober 2009 zurückzuführen. Das Ergebnis der ersten drei Monate 2010 sei mit jenem aus dem Jahr 2009 nicht vergleichbar, da die Jelmoli-Zahlen erst seit dem 29. Oktober in der Konsolidierung berücksichtig seien. Ausserdem sei zu beachten, dass im ersten Quartal 2010 aufgrund der Übernahme noch geringfügige Integrationskosten angefallen sind und die Synergien erst ab der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen, schreibt SPS weiter. Die Integration der Jelmoli-Gruppe sei inzwischen planmässig abgeschlossen worden.


The House of Brands steuert 35 Mio CHF Umsatz bei
Beim EBIT entfielen vom Zuwachs 7,7 (9,7) Mio CHF auf Neubewertungen. Diese stünden in erster Linie mit den Baufortschritten der laufenden Projekte im Zusammenhang. Ohne Neubewertungseffekte stieg der der EBIT um 101,2% auf 83,7 (41,6) Mio CHF und der Gewinn um 85,9% auf 48,7 (26,2) Mio CHF. Der betriebliche Ertrag stieg gegenüber dem Vorjahresquartal auf 144,7 (53,4) Mio CHF. Er enthält neu auch den Umsatz von 35,0 Mio CHF, den das Warenhaus Jelmoli an der Zürcher Bahnhofstrasse (The House of Brands) erwirtschaftete. Der Umsatz des Warenhauses liege aufgrund der umbaubedingten Stilllegung von Teilflächen leicht unter dem Vorjahr.


2010: Ergebnis über Vorjahr erwartet
Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet Swiss Prime Site, wie bereits im März 2010 angekündigt, mit einer Ertragsausfallquote von 4,5% bis 5,0% und einem Ergebnis, das (exklusive Sondereffekte) über dem Vorjahresniveau liegen wird. Ausserdem soll die angekündigte Portfoliobereinigung fortgesetzt werden. Im laufenden Jahr beabsichtigt Swiss Prime Site Immobilien im Wert von 300 bis 400 Mio CHF zu veräussern. Im ersten Quartal 2010 verkaufte die Gesellschaft das Geschäftshaus an der Ringstrasse 1 in Olten sowie vier Objekte aus dem ehemaligen Jelmoli-Portfolio in Vevey, Biel, Sion und Thônex. Der erzielte Verkaufserlös lag mit 22,8 Mio CHF leicht über dem Marktwert. (awp/mc/ps/34)

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