Wettingen rechnet mit 2000 bis 3000 neuen Arbeitsplätzen

Wettingen rechnet mit 2000 bis 3000 neuen Arbeitsplätzen
Wettingen hofft auf Einnahmen in Millionenhöhe.

Aarau/Wettingen – Ein internationales Hightech-Unternehmen will seinen Hauptsitz nach Wettingen AG verlegen. Der Gemeinderat rechnet mit Einnahmen in Millionenhöhe. Er will deshalb eine Umzonung vorantreiben.

Die Nachricht, die der Gemeinderat von Wettingen am Mittwoch verkündete, ist weitreichend: Ein internationales Industrieunternehmen könnte mehrere hundert Millionen Franken investieren, um im Gebiet Tägerhard seinen neuen Hauptsitz aufzubauen.

In einer ersten Phase sollen ab dem Jahr 2030 rund 2000 Arbeitsplätze entstehen, in einer zweiten Phase könnten im Jahr 2040 weitere 1000 Arbeitsplätze hinzukommen. Neben Engineering, Produktion und Logistik sollen demnach auch Verwaltungsfunktionen in Wettingen angesiedelt werden.

Konzern bereits in der Schweiz ansässig
Das internationale Hightech-Unternehmen mit einer Wachstumsstrategie sei in der Schweiz an verschiedenen Orten bereits ansässig, sagte Gemeindeammann und Grossrat Roland Kuster (Mitte) auf Anfrage. Es plane in Wettingen einen Campus.

Sollte die Ansiedlung gelingen, würde die «angespannte finanzielle Situation von Wettingen signifikant entlastet», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Sie spricht von möglichen Mehreinnahmen bei den Unternehmenssteuern in zweistelliger Millionenhöhe – und dies jährlich. Dies entspräche aktuell über 20 Steuerprozentpunkten. (awp/mc/pg)

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